…über das Kommunizieren können

Jede Beteiligung an Kommunikation macht also schmerzhaft deutlich, wie scharf die Grenzen zwischen psychischer und sozialer Autopoesis gezogen sind und wie unsinnig die Meinung ist, zu der uns eine Tradition verführt; dass Menschen kommunizieren können. Wir erfahren jeden Tag, daß das nicht geht – und daß wir uns trotzdem unsere Rede zurechnen lassen müssen, weil anders die Kommunikation nicht funktionieren könnte.
Niklas Luhmann (1927-1998) soziologische Aufklärung 6, 2004:189

Autopoesis beschreibt den Prozess in dem (Kommunikations-)Systeme sich selbst stabilisieren. Dies tun sie, indem Sie sich von Ihrer Umwelt unterscheiden/abgrenzen und dies in der Kommunikation permanent zu beobachten ist. Systeme produzieren und reproduzieren sich daher in Kommunikation selbst.
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