Über (politische) Wirklichkeit

Paul Watzlawick (1921-2007) gilt bis heute als einer der wichtigsten Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeuten. In dem Interview von 1997 erklärt der Konstruktivist die Unterscheidung zwischen einer „beobachten Wahrheit“: das Glas ist halb gefüllt und den daran anschließenden Wirklichkeitskonstruktionen „Das Glas ist halb voll/ Das Glas ist halb leer“. Im Gegensatz zu der faktischen Beobachtung sind die „anschließenden“ Überzeugungen eine Konstruktion, die auch anders sein kann.

Watzlawick macht damit bewusst, wie zufällig Zurechnungen in modernen Gesellschaften sind und dass diese objektiv nicht „wahr“ sein können.

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