Hessischer Landtag muss wieder auf Facebook kommunizieren!

Politische Kommunikation heißt auch, politische Gremien wie Landtage aufzufordern und zu unterstützen soziale Medien, wie Facebook und Youtube, in ihre Kommunikation mit aufzunehmen. Im Sinne eines möglichst breiten politischen Angebots an die Bevölkerung. Daher habe ich auf den Beitrag des Hamburger Wahlbeobachters reagiert. wie in den Kommentaren zu lesen ist.

Zurecht wird darauf hingewiesen, dass in einem Brief an den hessischen Landtag dazu aufgefordert werden müsse, das Parlament zurück zu Facebook zu bringen. Sie ist absolut richtig und unterstützt die demokratische Meinungsbildung im „eigentlich politikfernen“ Facebook.

#HessischerLandtagzurückzuFacebook

Die Diskussion ist unter: https://www.facebook.com/HamburgerWahlbeobachter/posts/1003814969678098?fref=nf zu finden. Dazu hier das Zitat meines ersten Kommentars

„Zuerst Danke, an HAMBURGER WAHLBEOBACHTER und den hessischen Rundfunk, dass diese Entscheidung ein „Parlament aus Facebook zu löschen“ überhaupt zum Thema wurde!
Der Umgang der Landtagsverwaltung mit der Facebook-Seite ist exemplarisch für klassische push-Kommunikation, die in sozialen Medien immer weniger funktioniert.

Die Grundfrage: Was denken Facebook-Nutzer*innen eigentlich über den hessischen Landtag ist entscheidend! Nicht das „Heraushauen“ von Informationen über das Parlament ist wesentlich. Es ist unglaublich wichtig, diesen Perspektivwechsel hin zu Politische Kommunikation vorzunehmen.

Warum?

Weil soziale Medien assoziativ funktionieren und der Suchende „nur so klug sein kann“, wie das Suchergebnis dann eben ist. Demokratische Institutionen stehen auf Facebook leider „in Konkurrenz“ zu verfassungsfeindlichen Grundhaltungen und deren „Bildungsangeboten“

Daher…

ist es eine demokratische Pflicht, dass Parlamente bei Facebook aktiv sein müssen! Ich dramatisiere das, weil Gegner der Demokratie offensichtlich sehr aktiv in sozialen Medien sind.

Wenn man wirklich das Problem sehen sollte, zu wenig Likes zu bekommen, oder zu wenig Resonanz, dann bitte liebe Parlamentsverwaltungen, vernetzt euch als Parlamente besser, lernt aus den Erfahrungen und schafft eine gemeinsame Kompetenz demokratische Bildung auf Facebook anzubieten und zielgruppengerecht darzustellen. Der Medienwandel ist nicht zuletzt eine demokratische Herausforderung.

Das ist der demokratische Auftrag eines (Landes-) Parlaments auf Kanälen für die Demokratie zu werben!“

Ich hoffe Ihr unterstützt dieses demokratische „Kommunikations-Ansinnen“.

 

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